Gesundheit

Bilder gegen die Angst

Mit modernen Verfahren lässt sich das Krebsrisiko einer Zyste an der Bauchspeicheldrüse besser bestimmen. Manchen Patienten bleiben dadurch unnötige Sorgen und Operationen erspart.

Gesundheit
Man könnte es als nahezu vergessenes Organ bezeichnen. Ausnahme: Kommt im Zusammenhang mit ihm der Begriff Tumor ins Spiel, lässt die Angst vor einer möglicherweise unheilbaren Krebserkrankung die Patienten oft nicht mehr los. Die Rede ist vom Pankreas, auf Deutsch Bauchspeicheldrüse, ein quer im Oberbauch liegendes Drüsenorgan.

5.932 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Die letzte Mission

Mit Anfang 50 erkrankt Martin Brase an ALS. Für ihn und seine Familie beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit, den sie verlieren werden. 
Und zu der großen Belastung durch die unheilbare Krankheit kommen im Alltag tausend kleine.

Gesundheit
Martin Brase hat schon vorbereitet, was er sagen will. Die Kommunikation ist mühsam für den 53-Jährigen. Mit den Augen steuert er die Buchstaben auf dem Computermonitor an. Setzt mühselig die Wörter zusammen, vertippt sich, schnauft empört, beginnt von vorn. Es dauert eine Ewigkeit, bis die blecherne Frauenstimme seine Sätze aufsagt. Und je müder er wird, desto anstrengender und fehleranfälliger wird das Ganze, und die Augen zucken und tränen.

10.222 Zeichen
2 dazugehörige Bilder

Ein viel zu kurzes Leben

Susann und Michael Werner erlebten den Alptraum aller Eltern. Ihre Tochter Louisa kommt 
mit einem seltenen Gendefekt auf die Welt. Sie stirbt kurz vor dem vierten Geburtstag.

Gesundheit
Immer wenn der Wind weht, muss Susann Werner an ihre Tochter Louisa denken. „Sie liebte die Sonne und den Wind, ihre langen Haare flogen dann so schön.“ Vor mehr als einem Jahr starb Louisa. Sie wurde nur knapp vier Jahre alt.

7.046 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Baby Joris ist da!

Serie: Wir begleiten Schwangere

Gesundheit
„Willkommen Joris“ ist am Eingang von Großenwieden zu lesen. Die Begrüßung gilt einem Neubürger, der am 19. Juli das Licht der Welt erblickte. In Großenwieden ist es Brauch, die Neugeborenen auf diese Art zu begrüßen. Außerdem werden am Tag der Geburt um 16 Uhr die Glocken geläutet. Ein schöner Brauch, finden Dorina Scholz und ihr Mann Christoph. Nach Jessica Raudzis hat nun auch Dorina ihr Kind zur Welt gebracht, beide Schwangere hatten wir über einige Monate begleitet.

2.108 Zeichen
2 dazugehörige Bilder

Auf einem Bein nach Compostela

Für Grzegorz Polakiewicz ist die Begegnung mit dem Chefarzt der Weserlandklinik
eine „göttliche Fügung“. Dr. Reiner Vogt und seine Frau Ina Massing spendieren ihm eine Prothese.

Gesundheit
Da war er wieder: ein junger Mann, unterwegs auf dem Camino Portugues. Ein Pilger wie Tausende – und doch anders. Er lief ohne linken Unterschenkel. Nur auf einem Bein und mit zwei Krücken. Jeden Tag, weiter und weiter nach Santiago de Compostela. Das Ehepaar Ina Massing, Inhaberin eines Sanitätshauses in Remscheid, und Dr. Rainer Vogt, Chefarzt der Weserlandklinik Bad Hopfenberg in Petershagen, hatte ihn mehrfach gesehen. „Wir mussten diesen Mann einfach ansprechen“, so Rainer Vogt. Und Grzegorz Polakiewicz, genannt Greg, wird diese Begegnung später als „göttliche Fügung“ bezeichnen.

3.783 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Bittere Erfahrung beim Kuchenbacken

20 Jahre lief alles glatt – und dann waren die selbst gezogenen Zucchini aus dem Garten von
Michaela und Stefan Timons ungenießbar. Jetzt wissen sie: Bitterstoffe können zur tödlichen Gefahr werden.

Gesundheit
Dass Zucchini Vergiftungen verursachen können, hatten Michaela und Stefan Timons aus Döhren nicht auf dem Schirm. Seit knapp 20 Jahren züchten die gebürtigen Rheinländer das beliebte Gemüse im eigenen Garten und mussten jetzt feststellen, dass die entstandenen Bitterstoffe gerade bei älteren Leuten zur Gefahr werden können. „Im Alter verändert sich der Geschmackssinn, und möglicherweise erkennen sie dann nicht, dass sie sich gesundheitlich schädigen“, weiß Michaela Timons. Sie appelliert insbesondere an die Hersteller von Samenpackungen, entsprechende Hinweise deutlich sichtbar aufzudrucken.

4.123 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Wach auf dem OP-Tisch

Die Chirurgen öffnen die Schädeldecke. Dann wecken sie ihren Patienten. Nur so können sie 
weitermachen. Denn der Hirntumor grenzt direkt an das Sprachzentrum.

Gesundheit
Mitten in der Operation wecken die Ärzte Dieter L. (Name geändert). Seine Schädeldecke ist schon geöffnet. Nun wollen sie damit beginnen, sich zu einem Tumor in seinem Gehirn vorzutasten. Dieser liegt direkt neben dem Sprachzentrum. Und darum muss Dieter L. während der Operation ständig mit seinen Ärzten reden. Dieter L. ist einer der inzwischen elf Patienten am Johannes Wesling Klinikum (JWK), die der Mindener Oberarzt Dr. Ali Alomari und sein festes Wach-OP-Team aus Ärzten, Schwestern und Logopäden bei vollem Bewusstsein am Gehirn operiert haben.

4.370 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Akupunktur für eine schnellere Geburt

Serie: Wir begleiten Schwangere

Gesundheit
HAMELN. Nun neigt sich auch die Schwangerschaft von Dorina Scholz, die von der Dewezet neben Jessisca Raudzis, über Monate begleitet wurde, ihrem Ende zu. Bis vor 14 Tagen war alles gut, sagt die 35-Jährige, die immer noch zierlich wirkt, aber einen Fußball vor sich herzutragen scheint. Der Bauch ist tief nach unten gerutscht, als hätte das Baby bereits Pole-Position für die Geburt bezogen.

2.347 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

„Mein Gehirn hat mehr Platz“

Fünf Jahre lang nahmen 16 Seniorinnen um Gunda Steinmetz an der deutschlandweit einmaligen Studie „Steno kontra Demenz“ teil. Bald liegen die Ergebnisse vor – die Teilnehmerinnen machen trotzdem weiter.

Gesundheit
Aus harter Arbeit ist mittlerweile ein Hobby geworden: Fünf Jahre lang – von 2011 bis 2016 – lernten 16 Seniorinnen aus Minden Stenografie für eine deutschlandweit einzigartige Studie. Mit dieser sollte untersucht werden, ob die Anwendung der Kurzschrift gegen Vergesslichkeit hilft. Anfang 2017 fanden die letzten medizinischen Tests statt, am 29. August stellt der Dr. Manfred Gogol die Ergebnisse von „Steno kontra Demenz – Kognitives Training und gesundes Altern“ in Minden vor. Er hat die Studie wissenschaftlich begleitet. Nur so viel sei verraten: „Keine von uns ist an Demenz erkrankt“, sagt die 79-jährige Teilnehmerin Ute Niemeyer. Um die seit Studienbeginn eingetretenen Veränderungen an sich zu beschreiben, muss sie kurz überlegen: „Mein Gehirn hat jetzt mehr Platz als vorher“, meint sie. „Ich kann mir mehr merken und aus dem Stegreif eine Rede halten. Da ist etwas aufgetaut im Gehirn.“

5.233 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Das Blut ist knapp

In der Ferienzeit machen sich die Spender beim Deutschen Roten Kreuz rar.
Jetzt könnte auch die Fußball-Weltmeisterschaft für weniger Zulauf sorgen.

Gesundheit
Der Fußball-Weltmeisterschaft und den Sommerferien sieht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit Sorge entgegen. Denn vor allem diese Termine sorgen dafür, dass die Zahl der Spender knapp wird. „Es wird im Moment weniger Blut eingespielt, als benötigt wird“, erklärte schon in der vergangenen Woche Stephan Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West für den Raum Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

3.262 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Nur kurz in die Klinik

Patienten werden deutlich schneller entlassen als früher – doch wie geht es danach weiter?

Gesundheit
Krankenhäuser müssen wirtschaftlich arbeiten. Dazu gehört, Patienten nicht unnötig lange dazubehalten. Was aber, wenn der Verdacht besteht, Kranke würden aus Kostengründen zu früh entlassen? In einer zweiteiligen Serie sehen wir uns die Situation in Notaufnahme und bei stationären Aufnahmen an.

7.105 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Paul ist da - eine schwere Geburt

Serie: Wir begleiten Schwangere

Gesundheit
Seit der 33. Woche haben wir Jessica Raudzis begleitet, die den Lesern Einblicke in ihre Schwangerschaft gewährte. Nun ist das Wunschkind endlich da. 5,4,3,2,1 – uäähhhhh. Man kann runterzählen, wenn Paul, geboren am 11. Mai um 14.57 Uhr im Sana-Klinikum Hameln, die Augen aufschlägt. Liebevoll gibt Vater Marco seinem Sohn das Fläschchen. Der 54 Zentimeter große, vier Kilo schwere Säugling hat immer Hunger.

2.220 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

1000 Gesichter – eine Krankheit

Die Diagnose Multiple Sklerose verändert den Alltag der Betroffenen langfristig. Aber die Forschung macht rasante Fortschritte. Das Klinikum bietet einen Informationstag an.

Gesundheit
Ein Leben im Rollstuhl: Mit der beängstigenden Vorstellung vor Augen verbinden die meisten Menschen Multiple Sklerose (MS). Doch dieses Schicksal ist nicht unausweichlich. Bei manchen Patienten kommen – zumindest im Anfang – nur leichte Beschwerden vor, die einen normalen Alltag zulassen. Jede MS ist anders, darum ist es schwierig, die Erkrankung hinsichtlich Symptomen, Verlauf und Therapie zu erfassen. Entsprechend viele Fragen haben die Betroffenen.

7.283 Zeichen
2 dazugehörige Bilder

Die Notfall-Problematik

Immer mehr Patienten suchen mit Bagatellerkrankungen die Notaufnahmen auf und sorgen für 
unnötige Wartezeiten. Im Klinikum Minden gibt es dafür eine Bereitschaftsdienstpraxis, die viele aber nicht kennen.

Gesundheit
Rückenschmerzen, Schnupfen oder Kratzen im Hals – sollte man mit solchen Beschwerden die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen? Immer mehr Menschen in Deutschland scheinen dieser Meinung zu sein. Sie begeben sich mit Bagatellerkrankungen in Klinik-Ambulanzen und hoffen dort auf eine schnelle, umfassende Behandlung. Das Problem: Dadurch sorgen sie für unnötig lange Wartezeiten – zulasten tatsächlicher Notfälle.

6.362 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Training mit Baby im Bauch

Serie: Wir begleiten Schwangere

Gesundheit
„Stell Dir vor, dein Baby hat einen Angelhaken und zieht den Bauchnabel zu sich heran“. Das Bild gehört zu den Übungen, die Prä- und Postnataltrainerin Katrin Nolte den werdenden Müttern beim „Mama-Workout“ in Hessisch Oldenorf mitgibt. Bei ihr gibt es moderates Fitnesstraining nicht nur nach, sondern schon vor der Geburt. Besonders gut wirkt es gegen Rückenschmerzen.

2.100 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Nerven für den Notfall

Laut Statistik kommt jeder zweite Mindener einmal pro Jahr in die Notaufnahme. 
Über die Abläufe informierten sich Besucher bei einem virtuellen und einem echten Rundgang.

Gesundheit
Die Notaufnahme ist ein Ort für starke Nerven. Blut, zersplitterte Knochen, großflächig abgeschälte Haut, Traumata. Die Resultate unzähliger von Gewalt, Unfall und Unachtsamkeit herbeigeführter Verletzungen tauchen hier auf – und das im 24-Stunden-Betrieb. Wenn Patienten sich beschweren, liegt das vor allem an den langen Wartezeiten. Sie sind der Grund, warum das Personal angefeindet wird. Um gegenzusteuern, setzt das Johannes Wesling Klinikum auf gezielte Öffentlichkeitsarbeit wie zum Beispiel Führungen.

6.221 Zeichen
4 dazugehörige Bilder

Kümmerer in der Klinik

Wenn sich Patienten nicht gut aufgehoben fühlen, dann liegt es oft am Zeitmangel des Personals. 
Ehrenamtliche Patientenfürsprecher vermitteln zwischen den Beteiligten im Krankenhaus.

Gesundheit
„Krankenhaus?!“ Schon der Gedanke daran kann den Blutdruck in die Höhe schnellen lassen. Auch ohne diesen Weißkittel-Effekt kommt es im hektischen Klinikalltag zu Problemen und Konflikten. Krankenhauspatienten ärgern sich über lange Wartezeiten und andere organisatorische Mängel. Manche befürchten einen ärztlichen Behandlungsfehler. Wieder andere beschweren sich über Mängel beim Putzen oder übers Essen. Viele größere Häuser haben inzwischen Mitarbeiter, die eigens für Patientenbeschwerden da sind.

7.930 Zeichen
2 dazugehörige Bilder

Aufklärung über eine Volkskrankheit

Plötzlich ist der rechte Arm kalt und taub. „Das ist etwas Schlimmes“, denkt die Ärztin Dr. Monika Kirsch. Trotzdem 
versucht sie erst noch, ganz normal weiter zu machen. Dann kann sie auf einmal nicht mehr reden: Schlaganfall.

Gesundheit
Wie viel Lebensqualität nach einem Schlaganfall bleibt, hängt oft davon ab, wie informiert der Patient oder seine Angehörigen sind und ob alle richtig und vor allem schnell reagieren. Wie bei kaum einer anderen Erkrankung zählt hier jede Minute. Mit einem Aufklärungstag wenden sich die Fachärzte des Johannes Wesling Klinikums (JWK) regelmäßig an die Öffentlichkeit. Denn jeder kann aktiv vorbeugen, betonen Leitender Oberarzt Dr. Jörg Glahn und Professor Dr. Peter Schellinger, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am JWK.

9.110 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Der Duft des Waldes

Der erste deutsche Waldcoach, Jörg Meier, hat ein Gesundheitskonzept entwickelt, das im 
Lübber Wald getestet werden kann. Er erklärt, warum es Sinn macht, einen Baum zu umarmen.

Gesundheit
Bienen summen. Ab und zu singt ein Vogel. Die Ruhe im Wald ist wohltuend, sie lenkt den Blick auf das Wesentliche. Und die Luft ist reich an pflanzlichen Botenstoffen (Phytonzide) mit positiver Wirkung auf den menschlichen Organismus, sagt Jörg Meier, erster deutscher Waldcoach und wohnhaft in Minden. Um auch anderen diesen medizinischen Effekt nahe zu bringen, bietet er Seminare in seiner Parzelle im Lübber Wald in Oberlübbe an.

2.910 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Was Allergikern jetzt (leider) blüht

Gesundheit
Die Sonne scheint, die Blumen und Bäume blühen, die Bienen fliegen. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht die tränenden Augen, die schniefende Nase wären. Der Birkenpollenflug hat begonnen. Birkenpollen fliegen bis zu 300 Kilometer weit. Die Bäume können zudem pro Kubikmeter Luft tausende Pollen freisetzen. In der Regel seien es auf diesem kleinen Raum 3000 bis 5000 Pollen, sagt Thomas Dümmel, Meteorologe der Freien Universität Berlin. Wir verraten, was Allergiker jetzt tun müssen.

3.503 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Zerbrechliche Gesundheit

Vor 30 Jahren wurde die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Minden gegründet, um die Krankheit bekannter zu machen. Das scheint noch immer nötig: Oft wird sie nur per Zufall entdeckt. Die Gruppe will Betroffene auch seelisch unterstützen.

Gesundheit
Bei der chronischen Krankheit ist der Knochenstoffwechsel gestört: Es wird mehr Knochenmasse abgebaut als nachgebildet. Die Knochen werden porös. Rund 90 Prozent der Erkrankungen seien hormonell bedingt, so der Bundeshilfeverband für Osteoporose (BfO). Häufigste Ursache sei ein Mangel des weiblichen Sexualhormons Östrogen, das zum Aufbau neuer Knochenmasse beitrage. Jede dritte Frau erkranke nach den Wechseljahren an Osteoporose.

5.403 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Brustkrebs: Ein positives Leben trotz Krankheit

Vor vier Jahren erkrankte Ulrike Weber-Krumwiede an Brustkrebs. Nicht nur die Diagnose, auch die
Behandlung und deren Folgen warfen bei ihr viele Fragen auf. Mit ihrem Verein will sie anderen Betroffenen helfen.

Gesundheit
Es war Ende 2014, als Ulrike Weber-Krumwiedes Leben plötzlich Kopf stand: Die damals 53-Jährige entdeckte einen Knoten in ihrer linken Brust. Weitere Untersuchungen und eine Gewebeprobe bestätigten den Krebsverdacht, und es zeigte sich, dass der Tumor gestreut hatte.

5.385 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Parkinson: Noch immer nicht heilbar

Interview mit dem Lindenbrunner Chefarzt Prof. Christian Winkler über die Ursachen von Parkinson

Gesundheit
Am 11. April ist der Welt-Parkinson-Tag. Er wurde mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der European Parkinson‘s Disease Association 1997 initiiert und erinnert an den englischen Arzt James Parkinson, der 1817 erstmals die Symptome der Krankheit beschrieb. Der Aktionstag soll vor allem auf die Krankheit aufmerksam machen, um Frühsymptome besser erkennen zu können. Wir haben mit dem Lindenbrunner Chefarzt Prof. Christian Winkler über die Krankheit gesprochen. Winkler gilt in Deutschland als einer der besten Kenner dieser Krankheit .

10.462 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Die Assistentin des Arztes

Beruf der „Physician Assistance“ ist für Kerstin Ackermann eine Perspektive – für Kritiker eine Vergeudung

Gesundheit
Kerstin Ackermann hat einige Jahre als gelernten Krankenschwester in der ambulanten Pflege gearbeitet. Irgendwann reichte ihr das aber nicht mehr. „Ich habe darin für mich selbst keine Erfüllung gesehen“, sagt die 39-Jährige. Sie sah sich nach medizinischen Weiterbildungsmöglichkeiten um und wurde beim Beruf der „Physician Assistance“ fündig, was so viel wie Arztassistentin heißt.

5.399 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Entspannung durch sanfte Töne

Musik weckt bei dementen Menschen Potenziale und stärkt Selbstheilungskräfte

Gesundheit
AC/DC und „Highway to Hell“ im Altenheim? Auf der Klangliege in der Seniorenresidenz Riepenblick in Wangelist gibt es sogar das. Das Besondere an dieser Liege ist die Tatsache, dass sie an den CD-Player angeschlossen ist und den Rhythmus der Musik auf die Liege und damit auch auf den dort ruhenden Körper des Menschen überträgt.

4.465 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Die Hebamme kommt - ein intimer Besuch

Serie: Wir begleiten Schwangere

Gesundheit
Schwangerschaft ist eine prägende Zeit im Leben eines Paares, ganz besonders aber im Leben einer Frau. In loser Folge wollen wir zwei Frauen auf dem Weg zur Geburt ihrer Kinder begleiten. Wollen wissen, wie es ihnen geht, was sie fühlen, was sie erwarten. Dorina Scholz bekommt ihr drittes Kind im Juli. Wir waren beim Hausbesuch der Hebamme dabei.

3.350 Zeichen
1 dazugehöriges Bild

Krätze: Von winzigen Milben, die es sich in der Haut gemütlich machen

Man könnte wahnsinnig werden

Gesundheit
Nur wenige Erkrankungen haben einen so bildhaften Namen wie die „Krätze“. Krätze kommt von Kratzen, ebenso wie der lateinische Fachausdruck Scabies, und wer die Krätze hat, muss sich kratzen. „Man könnte wahnsinnig werden“, sagt eine Bekannte, die es wissen muss. Sie wurde von der Krätze erwischt und war eine Woche krankgeschrieben, bis die Salben gegen den fürchterlichen Juckreiz einigermaßen wirkten.

6.693 Zeichen

Das emotionale Loch: Wo kommt es her - und wie kommt man wieder raus?

Der große Weltschmerz

Gesundheit
Es gibt ein Loch, in das jeder schon einmal gefallen ist: das emotionale Loch. Wer da drinsteckt, der findet plötzlich alles blöd. Aber was ist das eigentlich für ein Loch? Wo kommt es her? Wieso fällt da jeder mal rein? Und: Wie kommt man da wieder raus? Dr. Ullrich Händchen aus Aerzen hat sich damit jahrelang beruflich befasst. Er war anderen dabei behilflich, sich aus diesem Loch wieder zu befreien. Wir haben uns von dem Psychotherapeuten im Ruhestand „emotionale Löcher“ erklären lassen.

6.312 Zeichen
1 dazugehöriges Bild