Ernährung

Plädoyer für Gemüse mit Schönheitsfehlern

Krumm und schief ein - außerhalb der Norm und doch lecker

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Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern haben dieselbe Qualität wie Früchte, die der Norm entsprechen. Weil die allermeisten Kunden es aber nicht wollen, wird gute Ware einfach vernichtet. Was also kann man tun, um „krumme Dinger“ zu retten? Und wer hilft einem dabei? In unserem zweiteiligen Hintergrundartikel befassen wir uns mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und der Frage, was Verbraucher damit zu tun haben, dass gesunde (Feld-)Früchte vernichtet und alte Sorten kaum noch angebaut werden.

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Forderung nach mehr Ernährungssouveränität

Teilnehmer der Podiumsdiskussion wollen Verbraucher für Qualität von Lebensmitteln sensibilisieren

Ernährung
In Petershagen hat die Slowfood Youth Akademie zum ersten Mal Station gemacht. Ernährungssouveränität ist das Thema – und Teil des Programms ist eine Diskussionsrunde, in der vier Teilnehmer über den Globalen Handel und seine Auswirkungen sprechen.

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Die Gegenbewegung

Im Gegensatz zum „Fast Food“ steht „Slow Food“ für ein genussvolles und gutes Essen aus 
der regionalen Küche. Anhänger der Bewegung haben sich in Petershagen getroffen.

Ernährung
Von März bis Oktober tagt die „Slow Food Youth Akademie“ in jedem Monat an einem Wochenende. In Workshops, Diskussionsrunden oder Vorträgen geht es auf eine Reise, die vom Acker bis zum Teller reicht. Thematisiert wird das Ernährungssystem und die Frage, wie die Menschen ihre Lebensmittel herstellen. Kritisch setzen sich die Teilnehmer damit auseinander, was heutzutage alles gegessen wird. „Wir stehen für gutes, sauberes und faires Essen“, sagt Romy Marquart. Sie ist Begleiterin der Akademie aus Berlin, die am vergangenen Wochenende in der Jugendherberge von Petershagen tagte.

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„Das schmeckt richtig gut“

Test erfolgreich: In der Verbundschule Hille können sich die Fünftklässler Trinkwasser aus einem Automaten holen. Demnächst sollen weitere Geräte installiert werden.

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„Das schmeckt richtig gut, viel besser als man denkt“, sagt Phil, und er sprüht nur so vor Begeisterung, wenn er erzählt. Dabei geht es doch „nur“ um Wasser. Man könnte meinen, einem Fünftklässler wie Phil sei es egal, wie das Wasser schmeckt, das er trinkt, weil er eigentlich viel lieber Cola oder Limonade trinken würde. Aber weit gefehlt: Phil schmeckt das Wasser aus dem neuen Wasserspender an seiner Schule so gut, dass er inzwischen mehr trinkt als früher. Nun hofft er, dass nicht nur die Mitschüler aus seinem Jahrgang in diesen Genuss kommen, sondern möglichst alle Schüler der Verbundschule Hille.

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Fasten als Methode

Warum Mangel besser ist als Überfluss – ein Interview mit Fastenleiterin Annett Isabell Marx aus Springe

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In vielen Religionen ist Fasten ein fester Bestandteil, auch im Christentum, wo in der Zeit vor Ostern verzichtet wird. Annett Isabell Marx bietet als ausgebildete Fastenleiterin in der Kirchengemeinde St. Andreas in Springe zu Beginn jedes Jahres einen Fastenkurs an. Warum es wichtig sein kann, Essen mal wegzulassen, erklärt sie im Interview.

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Dieser Burger ist auch ohne Fleisch megalecker

Vegane Alternative aus Kichererbsen und Süßkartoffeln

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Burger gehen einfach immer. Das frische Brötchen, die leckere Sauce, das frische Grünzeug und dann erst dieser herzhafte Flei... – Moment –, denn genau hier hört es für manche auch schon wieder auf. Doch es gibt Alternativen, die mindestens genauso lecker sind wie das klassische Hack-Patty. Styles of Hameln hat für alle Veggie-Liebhaber ein Rezept für einen Patty aus Süßkartoffeln und Kichererbsen ausprobiert.

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Ganz ohne Gans

Beim vegetarischen Stammtisch kommt das Festtagsessen ohne Tierprodukte aus

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Das Stück Fleisch auf dem Teller können sich viele nur schwer vom gedeckten Weihnachtstisch wegdenken. Aber eben auch nicht alle. Wer sich das ganze Jahr über aus ethischen Gründen vegetarisch oder vegan ernährt, wird zu Weihnachten keine Ausnahme machen. Auch für sie gibt es wohlschmeckende Rezepte.

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Dieser Fisch ist ein Hit für die Festtafel

Der Karpfen erfreut sich immer größerer Beliebtheit

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„Schon mariniert erregt er eine günstige Vorstellung, gebacken stille Befriedigung, in schwarzer Sauce allgemeine Anerkennung, als Ragout ungeteilte Zustimmung, gebraten lauten Beifall, in Gelee aufrichtige Bewunderung und blau gesotten endlich jenes tiefe, innige Entzücken, für das die Auserwählten überhaupt keine Worte haben, und das man daher kurz und bündig als „Blaue-Karpfen-Seligkeit“ bezeichnet. Der Karpfen ist ein Klassiker für die Festtafel. Wir verraten warum.

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Vitaminbombe für den Winter

Die exotische Sharonfrucht landet beim Einkauf immer häufiger im Einkaufskorb

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Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Orangen. Allein schon ihre Farbe macht Appetit auf die Früchte, die so verlockend auf sich aufmerksam machen, als würden sie „Kauf mich“ rufen. Zwar werden sie nahezu das ganze Jahr über im Handel angeboten, derzeit aber feiern sie ihre „Hochzeit“ – auch auf dem Wochenmarkt. An den Obst- und Gemüseständen ziehen sie die Blicke auf sich und landen immer häufiger im Einkaufskorb. Ebenso Kaki und Persimone, ihre nahen Verwandten.

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Honig - die süße Verführung

Immer beliebter – auch auf dem Hamelner Wochenmarkt

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„Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen“ – viel Wahrheit steckt in diesem alten deutschen Sprichwort. Denn: Bienen sind bemerkenswerte und intelligente Tiere mit großer ökologischer Bedeutung. Sie produzieren nicht nur wertvollen Honig, als emsige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen spielen sie eine große Rolle im Kreislauf der Natur. Die zarten Tierchen leisten Schwerarbeit. Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40 000 mal ausfliegen, wobei sie eine Flugstrecke von rund 120 000 Kilometer zurücklegen.

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Kulinarischer Geheimtipp

Der Kräutersaitling wird bei den Kunden auf dem Hamelner Wochenmarkt immer beliebter

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Speisepilze aus heimischen Wäldern sind eine wahre Delikatesse. Wer selber sammelt, kann doppelt genießen: zum einen die würzige Waldluft und zum anderen ein super frisches Pilzgericht. Aber nicht jeder hat Lust zum Sammeln, und nicht jeder kennt sich mit Pilzen aus. Zu Vorsicht sei unbedingt geraten, denn mancher Speisepilz hat einen giftigen Doppelgänger. Auf den Genuss von Pilzen braucht trotzdem niemand zu verzichten, denn derzeit sind auf dem Wochenmarkt an einigen Obst- und Gemüseständen und am Stand vom Hofladen Miserre eine Fülle an leckeren Speisepilzen erhältlich.

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Gegrillt, frittiert oder gefüllt - Auberginen sind immer ein Genuss

Die lila „Eierfrucht“ überzeugt auch als Pfannkuchen

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Auberginen aus südlichen Gefilden oder aus niederländischen Gewächshäusern sind mittlerweile in den Supermärkten und auf dem Wochenmarkt das ganze Jahr über erhältlich. Aus regionalem Anbau gibt es sie jedoch nur in den Sommermonaten – wenn überhaupt, denn die „Eierfrüchte“, wie sie wegen ihrer ovalen Form auch genannt werden, mögen es gern richtig schön warm. Trotzdem gedeihen sie bei gut Glück und mit viel Sonnenschein aber auch auf den Feldern heimischer Gemüsebauern.

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Marmelade, Gelee und Co. – doch wo sind die Unterschiede?

Süße Versuchung

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Sie ist eine der süßesten Kindheitserinnerungen und zugleich der jedes Jahr aufs Neue konservierte Sommer im Glas: Marmelade gibt es mittlerweile in unzähligen Sorten und Kombinationen und ständig kommen neue Geschmacksvariationen dazu. Doch halt! Nicht jeder mit einer ordentlichen Portion Gelierzucker eingekochte Fruchtbrei macht aus einer Stulle oder Schrippe ein wirklich echtes Marmeladenbrot oder –brötchen.

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„Das Lächeln der Erde“

Kräuter können nicht nur heilen oder in Badezusätzen duften, sie schmecken auch gut und sind gesund

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„Blumen und Kräuter sind das Lächeln der Erde“, heißt ein Sprichwort. Kommen Blumen jedoch in bunter Pracht daher, gibt es nur wenige Kräuter, die Blüten tragen, höchstens für kurze Zeit. Spielt aber keine Rolle. Ein Lächeln entlocken die Grünpflanzen dem Betrachter aber trotzdem, denn was wäre ein Leben ohne Kräuter? Ohne den Duft nach Pfefferminz, Lavendel, Basilikum oder Zitronenmelisse? Wer sie schätzt und liebt, wird auf dem Wochenmarkt bestens bedient, denn an nahezu allen Gemüse- und Blumenständen sind Kräuter derzeit in einer großen Vielfalt erhältlich – viele von ihnen auch aus eigenem Anbau.

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Es ist wieder Matjes-Zeit

Wegen seiner Zartheit wird er mit jungen Mädchen verglichen – nach dem niederländischen Wort „Meisjes“

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Schon beim Anblick läuft Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammen. So zart und so lecker ist der frische Matjes. Offiziell ist die Matjes-Saison 2017 im Juni gestartet. Wegen seiner Zartheit werden Matjes mit jungen Mädchen verglichen – mit „Meisjes“, wie die Niederländer sagen. (Redaktioneller Hinweis: Dieser Text enthält Angaben zu: Was ist ein Matjes und wie wird Matjes traditionell gegessen.)

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Feiertag des Brotes

Was macht ein gutes Brot aus? Was sind die neuesten Trends? Warum spielt Zeit eine wichtige Rolle?

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Eine schöne Kruste hat gutes Brot, genau die richtige Feuchtigkeit, ein ausgewogenes Aroma und es muss Ballaststoffe enthalten. Zurückblickend auf eine jahrhundertealte Backtradition, feiert das deutsche Bäckerhandwerk sich selbst und den „Tag des Deutschen Brotes“. Der Wert des Brotes – einfach unbezahlbar.

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Schinken geht immer

Ob geräuchert, gekocht oder luftgetrocknet – das würzige Fleischprodukt erfreut sich großer Beliebheit

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„Wer das Schwein nicht ehrt, ist den Schinken nicht wert“ – ein altes Sprichwort, das der kulinarischen Delikatesse ein Denkmal setzt. Dass Schinken etwas Besonderes ist, soll bereits den Galliern bekannt gewesen sein, denen die Erfindung des würzigen Fleischprodukts nachgesagt wird. (Redaktioneller Hinweis: Dieser Text enthält Angaben zu: Was gibt es für Schinken und wie wird Schinken zubereitet.)

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