Gesellschaft

Tag der Arbeit: Vom Arbeiten in der Baubranche

Mindener Tageblatt
Datum: 02.05.2018
Autor: Sebastian Radermacher

3.263 Zeichen
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534 Wörter

Ob er sich schon auf die bevorstehende Rente freut? Alexander Zemaida muss kurz überlegen. „Ich werde mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen“, sagt der 64-jährige Lkw-Fahrer mit Blick auf den November dieses Jahres. „Mein Problem ist: Die Arbeit macht mir immer noch sehr viel Spaß“, fügt der Mindener mit einem Lächeln hinzu. Seit 40 Jahren ist Zemaida bei der Firma Tramira tätig, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Transportbeton und anderen Baustoffen konzentriert. „Mit 14 Jahren aus der Schule, mit 17 die Lehre beendet – dann ging es für mich sofort ins Arbeitsleben“, erzählt er rückblickend. Sein Arbeitstag beginnt morgens zwischen 5.30 und 10 Uhr, Zemaida ist dann den ganzen Tag mit seinem Betonmischer unterwegs, fährt von Baustelle zu Baustelle. Dass er niemanden um sich herum hat, sondern stets alleine unterwegs ist, stört ihn nicht. „Das ist kein Problem, ich muss mich ja während der Fahrt auf den Verkehr konzentrieren.“
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