Brennpunkte

Engpass bei Narkosemittel

Deister- und Weserzeitung
Datum: 15.06.2017
Autor: Birte Hansen-Höche

3.906 Zeichen
588 Wörter

Ginge es so einfach, würde Dr. Stefan Bartsch gerne kurzerhand die Produktionsmenge erhöhen lassen. 20 bis 30 Anrufe kommen nach seiner Aussage seit einiger Zeit beim Pharmaunternehmen „hameln pharma plus gmbh“ an, immer mit derselben Anfrage: „Ob wir mit Remifentanil beliefern können.“ Remifentanil ist ein Betäubungsmittel, das unter unterschiedlichen Namen für Vollnarkosen eingesetzt wird. „Ultiva“ heißt das Original des Herstellers Glaxo Smith Kline (GSK). Ein generisches Pendant – das von hameln pharma plus – ist als Remifentanil-hameln auf dem Markt. Seit Monaten allerdings gibt es für dieses Opioid Engpässe, die bereits den deutschen Gesundheitsminister Hermann Gröhe auf den Plan gerufen haben.
Um den Artikel komplett zu lesen, melden Sie sich bitte an. Noch kein Mitglied? Bitte registrieren Sie sich kostenlos.
Anmelden Registrieren
Kommentare
weitere Artikel