Gesellschaft

Außer Rand und Band

Deister- und Weserzeitung
Datum: 14.08.2018
Autor: Dorothee Balzereit

6.503 Zeichen
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963 Wörter

Seit November 2017 hat die Jugendanstalt Hameln eine Vollzugspsychiatrie. Sie wurde notwendig, weil der Umgang mit psychisch auffälligen jungen Männern sich zunehmend schwieriger gestaltete. Ihre Zahl, so der Eindruck vor Ort, steigt seit 2010 kontinuierlich. Adäquate Unterbringungsmöglichkeiten, Erziehung und Förderung existierten für diese jungen Gefangenen bis vor einem guten Jahr nicht. Die Mehrzahl landete in der Sicherheitsabteilung. 2013 benannte die damalige Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz die defizitäre psychiatrische Versorgung als eines der drängendsten Probleme in Niedersachsen – insbesondere des Jugendvollzugs Hameln.
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